Zusammenarbeit mit Sebastian Herkner: Das Haus 2016
04 Aug 2015

Zusammenarbeit mit Sebastian Herkner: Das Haus 2016

far.consulting ist für die Kommunikation des Top-Events Das Haus auf der imm cologne 2016 verantwortlich.

04 Aug 2015

Er gilt als Vermittler zwischen traditionellem Handwerk und Design, als Vertreter einer neuen Generation. Bei unserem ersten Atelier-Besuch bekennt sich Sebastian Herkner zur Sinnlichkeit als wichtiges Designkriterium und fordert Offenheit nicht nur gegenüber fremden Kulturen, sondern vor allem gegenüber den Menschen.

Sebastian Herkner kennenzulernen ist wie heiteres Klischee-Kegeln: Er ist deutsch (und Perfektionist), aber nicht eckig. Er reist viel und weit, entfernt sich aber nie sehr weit von seiner Alma Mater (und fühlt sich nach wie vor pudelwohl in seinem Hinterhof-Atelier unweit der HfG Offenbach). Er ist jung, aber er weiß genau, was er will. Und was er nicht will. Billigproduktionen zum Beispiel, farblose austauschbare Produkte oder Wohlstands-Ghettos – seien sie nun klein (wie der Frankfurter Henninger Turm) oder groß (wie manche Staaten der EU). Sebastian Herkner ist der neue deutsche Name in der internationalen Designszene. 2009 machte er sich selbstständig und startete mit dem bei Classicon vertriebenen Tisch Bell Table unerwartet zügig durch. Inzwischen vertrauen Marken wie Moroso, Fontana Arte, Sitzfeldt, Very Wood by Gervasoni, Böwer, Gubi, Pulpo oder Rosenthal auf die gefühlvolle Formel des jungen Offenbachers für ungewöhnlich sinnliche wie verwirrende Möbel, kostbare Accessoires und alles dazwischen. Wer ist der Designer, der die Dinge gerne auf den Kopf stellt, der ein Händchen für dekorative Formen hat und in Farben schwelgt, ohne dabei in Kitsch abzurutschen?

Claudia Wanninger, far.consulting, im Gespräch mit Sebastian Herkner

Claudia Wanninger, far.consulting, im Gespräch mit Sebastian Herkner

Unser Besuch bei schweißtreibenden Temperaturen führt uns in ein Wohnhaus mitten in der Offenbacher Innenstadt, in eine jener herrlich alltäglichen, ungelackten Hinterhof-Idyllen zwischen parkenden Autos und Kastanien-beschatteter Biergarten-Garnitur. Wir klingeln unten. Herkner wohnt direkt über seinem Atelier (das glamouröser klingende Etikett „Studio“ scheint hier weniger zu passen), in dem er mit einem kleinen multinationalen Team arbeitet, sammelt, isst, lebt. Nicht nur das Wetter wirkt irgendwie italienisch entspannt. Sebastian Herkner hat keine Berührungsängste – selbst Journalisten gegenüber – und gewinnt mit offenen Worten und einem guten, einfachen Essen Sympathien. Sein Akzent verrät die Herkunft aus der näheren Umgebung, und seine Gastfreundschaft gibt uns das angenehme Gefühl, dazu zu gehören. Wenn sein jüngstes Projekt, „Das Haus“ auf der kommenden imm cologne, denselben rustikalen Charme zu entwickeln vermag, dürfen sich dort im Januar 2016 –zigtausend Besucher auf das Gefühl freuen, willkommen zu sein. Und genau das ist die zentrale Botschaft, die Herkner vor dem aktuellen Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen vermitteln will. Wir sind begeistert von den vorgestellten Ideen und freuen uns auf ein sensationelles „Haus“ in Köln.

Präsentation Entwürfe Das Haus 2016 bei Sebastian Herkner

Präsentation Entwürfe Das Haus 2016 bei Sebastian Herkner

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