Visuelles Storytelling

Visuelles Storytelling

War es wirklich das Wort, das als Erstes da war?
Oder war es nicht doch eher ein Bild?

In einer Zeit, in der Bilder mehr zählen als Worte, neigen Markt und Medien dazu, Zweites anzunehmen. Wir sind überzeugt: Wort und Bild (und gelegentlich auch Design) sind Synonyme für eine Idee, die realisiert werden will.

Ja, wir erfinden Geschichten – aber nicht nur mit Worten. Wir erfinden auch Bilder. Denn manchmal braucht es mehr als sprachliche Mittel, um aktuelle Entwicklungen zu beschreiben, um eine Idee oder eine Botschaft zu transportieren. Besonders, wenn es um emotionale Inhalte geht, um ein Wohngefühl, ein erlebnisorientiertes Produkt, um die Ästhetik eines Raums oder die Vision von etwas, das erst noch Gestalt annehmen muss. Wie etwa eine Studie zu künftigen Wohnformen. Oder eine experimentelle Installation, in der Produkte in neuen Funktionen und Konstellation angeschaut, berührt und begriffen werden können. Im Bild, im Film oder in einem begehbaren Modell.

Manchmal brauchen gerade abstrakte Ideen oder stark kontextabhängige Produkte erst eine Geschichte, damit ihr Potenzial sichtbar wird. Denn erst, wenn ein Objekt durch seine originelle Inszenierung über die banale Produktebene hinausweist, erhält es Leben und weckt Begehren. Und wieder ein anderes Mal erscheinen ganz disparate Produkte in einem neuen, verblüffend natürlich wirkenden Zusammenhang, wenn sie Teil einer visuellen Geschichte werden.

Dann entwickeln wir für eine Idee, ein Produkt, eine Produktreihe oder einen Raum eine Story, die ihnen einen Charakter, eine Eigendynamik oder einen Rahmen gibt, etwas, was sie spannend und dynamisch wirken lässt. Wir verändern den Kontext, wechseln die Perspektive und halten diese visuell fest. Geben den Dingen eine dritte Dimension, indem wir sie beispielsweise in einer Installation, einer Ausstellung oder einem Foto-Setting in Szene setzen.

Ausgangspunkt einer Installation kann ein Produkt sein oder ein Produktkonzept. Oft sind es Trendanalysen und Zukunftsszenarien, denen wir eine Gestalt zu geben suchen – zusammen mit Designern, Stylisten, Messebauern, Architekten, Fotografen und Filmemachern. Wir interpretieren Forschungsergebnisse, Umfragen und Experten-Interviews, übersetzen die Visionen von Designern in Produktarrangements und Bilder, begleiten den Designprozess von großen Ausstellungsprojekten. Doch wir setzen auch unsere eigenen Trend-Beobachtungen in visuelle Sprache um – meist mit dem Mittel der Fotografie, aber auch in Form von Installationen und der Bespielung von Sonderflächen auf Messen und Events.

Dabei nutzen wir selbst jeden kreativen Spielraum in Form von Location-Scouting, Styling, Model-Casting und Foto-/Filmtechnik. Wir organisieren das Setting und die Produkte, den Auf- und Abbau, akquirieren Aussteller und erstellen sämtliche Kommunikationsmittel von der Beschriftung über den Flyer bis zum Trendbuch. Und wenn die Presse vorbeischaut oder das Fachpublikum, stellen wir auch gerne die Ansprechpartner. Damit auch die Performance stimmt.