Die Trends der imm cologne / LivingKitchen 2017 in Zitaten
24 Jan 2017

Die Trends der imm cologne / LivingKitchen 2017 in Zitaten

O-Ton Frank A. Reinhardt (far.consulting) in der Presse.

24 Jan 2017

Messegeschehen und Veranstaltungen der imm cologne wurden auch 2017 wieder von der Presse engmaschig beobachtet und als Anregung für Veröffentlichungen angenommen. Belegt wird dies u.a. durch die zahlreichen Zitate aus den Vorträgen und Trendtexten von Journalist und Trendforscher Frank A. Reinhardt (far.consulting), die Eingang in Print- und Online-Veröffentlichungen fanden und im Folgenden als eine Art Zusammenfassung der Trends der imm cologne aufgeführt sind.

Eine Zeit der Gegensätzlichkeiten

Die klassische Küche stirbt. Nahezu in jedem Neubau sind die Grundrisse inzwischen offen – die Küche geht fließend ins Esszimmer über, und dieses geht fließend ins Wohnzimmer über. Trennende Wände sucht man vergebens. in Köln (noch bis 22. Januar). Und der Trendforscher Frank A. Reinhardt glaubt, dass sich „die typischen Bezeichnungen Wohnzimmer oder Küche irgendwann auflösen”.

Quelle: Berliner Zeitung, 23.01.2017

Stimmungen erzeugen mit Licht: Von dekorativ bis industriell

Lampen sorgen schon lange nicht mehr nur für Helligkeit, sie sind Designelemente im Raum. An große Ballone erinnern aufwendig produzierte Leuchten aus Glas, die aktuell auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne (Publikumstage: 20. bis 22. Januar) in Köln zu sehen sind. „Licht hat ja verschiedene Funktionen“, sagt der Journalist und Trendforscher Frank A. Reinhardt. Wichtig sei vor allem der emotionale, dekorative Charakter.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 19.01.2017

Zeitgefühl der Fifties in zeitlosen Formen: Möbel des Mid-Century-Style sind so angesagt wie nie

Möbelfirmen holen alte Produkte, deren Produktion vor vielen Jahren schon eingestellt wurde, wieder verstärkt ins Sortiment. Auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne in Köln (bis 22. Januar) ist das erneut zu beobachten. Das überrascht sogar Experten wie den Trendforscher Frank A. Reinhardt: «Wir Trendforscher hatten eigentlich schon gesagt, der Trend ist durch. Aber wir erleben dann doch, dass der Mann oder die Frau auf der Straße das ganz gut findet», erläuterte er in einem Vortrag auf der IMM. «Das ist eine richtige Welle, der Trend ist riesengroß.»

Quelle: Augsburger Allgemeine, 17.01.2017

Begehrte Objekte zum Dekorieren

«Es gibt eine neue Lust zum Dekorieren», erläutert der Trendforscher Frank A. Reinhardt. Dieses Thema bestimmt auch die Internationale Möbelmesse IMM Cologne in Köln (Publikumstage: 20. bis 22. Januar). «Es gibt eine neue Lust zum Dekorieren», erläutert der Trendforscher Frank A. Reinhardt. Dieses Thema bestimmt auch die Internationale Möbelmesse IMM Cologne in Köln (Publikumstage: 20. bis 22. Januar).

«Wir haben wieder zunehmend Regale – denn wenn sie gerne dekorieren möchten, müssen sie auch die Plätze haben», sagt Frank A. Reinhardt.

Quelle: Bild, 17.01.2017

Das Dekorieren wird auch perfektioniert. Der Trendexperte spricht in diesem Zusammenhang von der Wohnung als „eine Art Collage“, in der sich neben neuen Möbelentwürfen, Designklassiker und Erbstücke gleichermaßen tummeln. Vielleicht steht auch noch das Fahrrad in einer Ecke – der bunte Mix ist gewünscht. So kennt man das aktuell aus viele Wohn-Zeitschriften und Fashion-Magazinen.

„Aber was wie hingeworfen aussieht, ist natürlich aufwendig gestylt“, erklärt Reinhardt. Dafür brauche der Bewohner ein Händchen. „Oder man hat einen Interior Designer, der das aufwendig gestaltet.“ Ziel des Mixes sei eine „Wohlfühlatmosphäre“.

Und zwar eine, die vor allem dem Bewohner gefällt. Denn: „Es gibt kein Richtig oder Falsch mehr“, betonte Reinhardt in einem Trend-Vortrag im Rahmen der Messe. Es wird gemixt und kombiniert, was persönlich zusagt. „Nicht nur das Leben ist widersprüchlich – unsere Wohnungen sind es auch!“, überschreibt der Trendforscher diese Einrichtungsgestaltung.

Quelle: Hamburger Abendblatt, 17.01.2017

Teppiche, Tapeten, Textilien – das Revival der Stoffe im Wohnbereich

Und so schmücken die aktuellen Tapeten florale Muster, Grün ist die vorherrschende Farbe. Damit aus dem Großstadtdschungel keine grüne Hölle wird, sollte man es aber nicht übertreiben. Es gehe nicht darum, die ganze Wohnung oder das ganze Zimmer zu tapezieren, erklärte der Journalist und Trendforscher Frank A. Reinhardt in einem Vortrag auf der IMM. Stattdessen gelte es, Akzente zu setzen.

Quelle: Lausitzer Rundschau, 21.01.2017

Die Gardine, die Decke, der Kissen- oder Sofabezug – sie sollen Einzug halten in unser Zuhause. Warum? Ein Grund ist die kalte Jahreszeit: Kuschlige Stoffe können für Wärme sorgen. «Wir erleben ein Revival der Stoffe im Wohnbereich», sagt Journalist und Trendforscher Frank A. Reinhardt. «Wir wollen es kuschelig zu Hause haben.» Dazu gehöre, dass wir in irgendeiner Form dekorieren. «Dabei sind Stoffe wichtig.»

Quelle: Augsburger Allgemeine, 19.01.2017

Aus wenig Raum viel machen…

Viele Möbel gibt es auch in klein: In den Städten können sich viele Menschen nur kleine Wohnungen leisten, und es gibt immer mehr Single-Haushalte. In beiden Fällen steht nicht viel Platz für Möbel zur Verfügung – folglich gibt es einen wachsenden Markt für multifunktionale und kleine Stücke. Der Trendforscher Frank A. Reinhardt spricht sogar von der Entwicklung «einer ganz neue Kategorie von Möbeln». Er macht aber auch einen weiteren Grund aus, warum der Handel diese Sparte gerade so bewirbt: «Das Ganze ist auch getrieben vom Online-Handel. Ist einfacher, so einen kleinen Stuhl zu verschicken.»

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 20.01.2017

Wie entsteht ein Wohntrend überhaupt?

Der Kölner Trendforscher Frank A. Reinhardt referiert auf der imm cologne täglich über Trends und Messehighlights. Er sagt: Gesellschaftliche und globale Megatrends wie die Lust auf mehr Natürlichkeit und das wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit spielen da eine ebenso große Rolle wie Einflüsse aus Film und Fernsehen. „Wer auf englische Adelsserien steht, wird davon sicher auch bei der Gestaltung seiner Wohnung beeinflusst. Ich sehe zum Beispiel auch in der Bildsprache der Hersteller aktuell sehr viele Holzvertäfelungen. In Deutschland kennt man das nicht, in den USA oder Großbritannien ist das üblich.“

Manche Trends wiederum würden sich als hartnäckiger erweisen, als Fachleute eingangs prognostizierten – etwa die anhaltende Liebe der Deutschen zum Midcentury-Stil. „Da dachte man in den letzten beiden Jahren, der Höhepunkt wäre erreicht. Dem ist aber nicht so. Der Trend bietet gerade in unruhigen Zeiten einen Ankerpunkt.“

Anders sieht das bei Farben aus. Da seien die Trends kurzlebiger. „Momentan ist Grün und Rot angesagt.“ Generell sei 2017 jedoch alles möglich: „Von Omas Armstuhl oder dem Küchenbuffet über Möbel aus alten Europaletten bis hin zu einem sehr teuren Solitär, und das alles in einer Wohnung: Die Vielfalt macht das Wohnen momentan sehr spannend.“

…“Die Anzahl der Fotos bei Instagram, die nicht nur eine hohe Bildqualität besitzen, sondern auch sehr kreativ sind, ist hoch. Dazu kommt, dass die Logarithmen immer besser werden, und man deshalb immer besser nach bestimmten Looks suchen kann. Das wird sicher unsere Wohnzimmer verändern“, sagt Reinhardt.

Quelle: Spiegel Online, 21.01.2017

 

Foto: Constantin Meyer; Koelnmesse

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